Es war das Auto, das den Elchtest in ganz Deutschland bekannt gemacht hatte. Heute besteht die Mercedes A-Klasse diesen und andere Tests natürlich mit Leichtigkeit, doch damals war das schon eine kleine Sensation. Die heutige Generation ist von solchen Fehlern natürlich weit entfernt. Mein Jahreswagen der A-Klasse fährt super sicher – auch in engen Kurven. Das Design der A-Klasse war damals recht ungewöhnlich und etwas völlig Neues, zumindest in diesem Fahrzeugsegment. Mittlerweile haben aber viele andere Fahrzeughersteller nachgezogen und die kompakte Form mit der hohen Sitzposition kopiert. Die A-Klasse scheint hier also eine Art Trendsetter gewesen zu sein. Aufgrund der bereits angesprochenen hohen Sitzposition fährt es sich recht komfortabel und auch was Bein-, Kopf- und Ellbogenfreiheit angeht, lässt der Mercedes nichts zu wünschen übrig und ist wohl im Kleinwagensegment ganz vorne mit dabei, wenn es um Platz und Komfort geht.
Die Mercedes A-Klasse hat eine sehr gute Beschleunigung und auch wenn die Höchstgeschwindigkeit mit 170 km/h angegeben wird, habe ich es schon wiederholt auf 200 km/h gebracht. Trotzdem fühlte ich mich immer sehr sicher in diesem Auto. Sowohl bei hohen Geschwindigkeiten, als auch in engen, schnell durchfahrenen Kurven. Die Zeiten der verpatzten Elchtests sind endgültig vorbei.
Auch wenn das Image der Mercedes A-Klasse durch den Elchtest etwas gelitten hat, erfreut sie sich in Deutschland doch an hohem Interesse. Kein Wunder! Schließlich ist es im Bereich Kleinwagen eines der besten Autos was Qualität und Komfort angeht. Dass meine A-Klasse nur ein Jahreswagen war, störte mich überhaupt nicht. Der Neuwagengeruch war trotzdem noch vorhanden! Ein Jahr ist ja auch nicht wirklich viel. Ich würde beim Autohändler immer nach Jahreswagen fragen. Da spart man eine Menge Geld.